TASJ auf der Zielgeraden

Mit weniger als fünf Kapiteln verbleibend ist „Hinter dem Tor aus schwarzer Jade“ (kurz TASJ) jetzt auf der Zielgeraden und eines der wichtigsten To Dos ist abgeschlossen: Alle Kapitel von 1 bis 20 sind lückenlos fertig, die Handlungsstränge geglättet und verschlankt und keine offenen Fragen mehr übrig.

Im Verlauf eines Buches gibt es für mich stets Schlüsselszenen, die von Anfang an feststehen und die sich im Prozess nur minimal verändern. Dazu gehören nicht nur Anfang und Ende einer Geschickte, sondern auch eine oder mehr Schlüsselszenen. Manche Bücher haben weniger, manche mehr. Im Falle von TASJ waren das 3, zwei davon im hinteren Teil des Buches, und die letzte davon ist nun mit Kapitel 18/19 eingebettet. Damit ist es nun ein geradliniger Weg zum Finale.

Das Schwierigste ist nämlich, die Zwischenszenen zu organisieren, die von einem Schlüsselereignis zum nächsten führen. Diese müssen nicht nur logisch Sinn ergeben, sie müssen auch den Charakteren gerecht werden, Stimmung aufbauen und die Spannung aufrecht erhalten. Daher enden die ersten Entwürfe dieser Kapitel oft zu lang, mit zu viel unnötigem Text und noch mehr unnötigen Nebencharakteren, die es nicht braucht. Auch dieses Mal ist eine dieser Nebenfiguren, die relativ detailliert ausgearbeitet war, der Kürzung zum Opfer gefallen. Während ich sie wohl vermissen werde, werden das die Leser aber definitiv nicht, und daher musste sie gehen.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass von den zwei Teilen, in die sich der Roman aufteilt, der erste nicht nur geschrieben, sondern auch bereits komplett editiert ist – sowohl für die deutsche als auch die englische Fassung. Analog zu den früheren Romanen wie „Schlaflos“ und „Die Stadt der Stürme“, wird auch dieses Buch am Ende auf beiden Sprachen erhältlich sein.

Zur Feier des Tages, hier die beiden Titelbilder:

Mehr zum Inhalt folgt im Oktober-Update. Bis dahin alle Gute, eure

Sina Melanie Bauer

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